Endlich: Ein Segelschiff am Mittelmeer. Mast kaputt. Motor überholen.

Am verlängerten Fronleichnamswochende, 26. bis 29.Mai, fangen Christa, Stefan und Wolfgang schon mal mit dem Urlaub an. Bei herrlichsten Sommerwetter verleben wir herrliche Tage auf dem Boot, am Strand und im Städtchen. Dann erledigen wir noch diverse Reparaturarbeiten und befahren zum ersten Mal das Mittelmeer. Denn unser Beibootmotor, der zwei Jahre im Motorraum geschlummert hat, springt sofort an und bringt uns auf das blaue Meer. Und da nur zwei Windstärken sind, getrauen wir uns auch mit Ruyghenhil durch die Stadtdrehbrücke und durch den kurzen Kanal auf die Bucht von Aigues Mortes. Dort sieht es am Wochenende aus wie auf dem Veerse Meer, unserem Heimatrevier: Ankerlieger, Jollen, Scooter, Surfer und Tretboote machen das Meer zum Freizeitteich. Wir fahren nach Port Camarque, dem größten Hafen des Mittelmeers, tanken und betrachten die Welt der Schickeria und des großen Bootstourismus. Zurück im Hafen vereinbaren wir mit der Werft, dass das Schiff in der nächsten Woche geslipt und gestrichen werden soll. Dort lernen wir auch einen Deutschen mit Namen Michael kennen, der auf der Werft lebt und seinen schicken alten französischen Holz-Motorsegler vom Atlantik von Grund auf renoviert. Er wird die Arbeiten begleiten und uns sprachlich Hilfe leisten. So können wir am Sonntag Nachmittag beruhigt nach Hause fliegen 

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