Start: Aufbruch in Veere An der Leie

Über die Westerschelde

Am nächsten Morgen, Samstag 2.8.2003, lege ich – auch wegen der Tide – schon um 7 Uhr ab, denn wir wollen am Abend in Gent sein und Christa und Stefan vom Bahnhof abholen. Die Überquerung der Westerschelde bei wenig Wind und unter Motor ist am frühen Morgen der Abschied vom Meer und verläuft ohne Probleme. Der Kanal von Terneuzen nach Gent ist leider wirklich nur triste Industrie. Auch Gent bietet anfangs überhaupt keine Reize, so machen wir uns an die Arbeit, legen vor der ersten Stadtschleuse bei brütender Hitze die Masten und machen das Schiff kanalbereit.

Glücklicherweise zeigen die ersten Fahrradausflüge, dass Gent doch wohl einiges zu bieten hat (außer billigstem Dieselkraftstoff, dem wir natürlich kräftig zusprechen). Unsere Tour mit Trollybus und Straßenbahn zum Bahnhof St.Pieter zeigt uns die wunderschöne Innenstadt Gents. So schlendern wir, nachdem Christa und Stefan gut angekommen sind, noch ein bißchen durch die Stadt. Schöne alte Häuser, viele Brücken über idyllische Kanäle, eine gut erhaltene Stadt- und Wasserburg und überall Blumenschmuck.

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