Krokodile auf der Yonne Herbstferien 2003

Ankunft in Auxerre

Heute wollen wir noch bis Auxerre kommen, deshalb fahren wir früh los. Wir kommen auch gut durch alle Schleusen, bis 4 km vor Auxerre, kurz vor einer Schleuse, der Motor ausgeht. Der Diesel ist alle. Wohl eine Folge unserer fast Vollgasfahrt hinter der Peniche her. Mit letztem Schwung treiben wir auf einen Betonsteiger, wo wir festmachen können.

Christa fährt mit dem Rad zur Schleuse und fragt nach einer Tankstelle. Der Schleusenwärter ist sehr nett, zumal wir ihm auch von einem Kollegen von der letzten Schleuse ein Päckchen Batterien für sein Funkgerät mitgebracht haben, würde uns mit seinem Auto zur Tankstelle fahren, kann aber nicht weg. Zum Glück ist die Tankstelle nicht weit und Wolfgang macht sich mit einem Kanister auf dem Fahrrad auf den Weg. Danach wird der Motor entlüftet und springt auch gleich wieder an. So ist diese Problem schnell gelöst und wir kommen am frühen Nachmittag doch noch in Auxerre an.

Bild 4.png Der Hafen ist bestens geeignet, unser Schiff dort einige Zeit alleine zu lassen. Der Hafenbetreiber, Paul van der Meije, ist Holländer, man kann sich gut verständigen und die Schiffe werden überwacht. Wieder wie so oft liegt unser Boot jetzt unter einer Brücke am Ufer gegenüber einer Kathedrale. Auxerre ist eine große Stadt mit einer wunderschönen, winkligen Altstadt, die sich einen Berg hinaufzieht, nette Kneipen und Cafes, schöne kleine Läden und sehr belebt. Zur Abwechslung sieht man auch viele junge Leute – später lesen wir, dass Auxerre auch eine große Universität hat.

Hier müssen wir nun unser Schiff für einige Zeit verlassen, der Urlaub ist zu Ende. Wir packen, räumen auf, sagen dem Schiff „Auf Wiedersehen“ und fahren am Mittwoch, dem 28.8.2003 mit dem Zug nach Hause.

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