Abschied von Höchst – und gleich durch Rheingau und Loreley Durchs Ruhrgebiet

Auf dem Rhein bis Köln

In der Nacht hat es viel geregnet und so muss vor unserer Abfahrt am Mittwoch, 8.10. um 8.20 Uhr erst einmal das Beiboot ausgeschöpft werden. Bis Koblenz und den Rest der Bergstrecke mit den vielen Burgen und Schlössern können wir noch ohne Regen erleben, dann regnet es aber ununterbrochen und kalter Wind kommt noch dazu, so dass wir die Fahrt nur aushalten, weil sich Wolfgang und Markus am Steuer abwechseln.

Nachdem wir im Kölner Rheinauhafen angelegt und geklärt haben, dass wir erst am nächsten Morgen tanken können, raffen wir uns trotz beständigem Nieselregen zu einem Stadtbummel auf. So erleben wir zum ersten Mal den Kölner Dom ohne Baugerüst und auch von innen mit Orgelklängen. Nach einem Bummel über den Heumarkt, einer kuriosen Suche eines „Rewe“ und einem erfolgreichen Einkauf, fangen wir mit einem großen Steakbacken und –essen an.

Vorher spricht uns aber noch ein Segler an, der mit seinem Boot Momo den Rhein hoch fährt. Peter Lukas ist Norweger, als Kind in einem Internat in Österreich groß geworden und spricht deshalb mit Dialekt gut Deutsch. Er segelt und bereist seit 20 Jahren (dabei wirkt er noch recht jung) Europa und alle angrenzenden Meere. Jetzt will er über die Donau ins Schwarze Meer, Türkei, Cypern, Israel, Nordafrika und im nächsten Jahr außen herum wieder zurück nach Norwegen. Er ist nett und will von uns ein paar Tipps, welch Häfen in kurzen Abständen von ihm und seinem Boot gegen die Strömung zu erreichen sind. Der Abend wird sehr gesellig und unser Essen fängt erst um 10.30 Uhr an.

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