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	<title>Den Ruyghenhil</title>
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	<description>Ein holländisches Platbodem auf dem Weg durch Europa. Derzeit in Berlin.</description>
	<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 21:53:19 +0000</pubDate>
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		<title>Mitten durch Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 22:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[5: Von Frankfurt nach Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Morgen in Berliner Gew&#228;ssern erwartet uns mit einem goldenen Sonnenaufgang &#252;ber dem See.
Nachdem wir die Freunde Wollo und Elisabeth am Anleger in Wannsee abgeholt haben, mit einem nicht so ganz freundlichen R&#252;ffel des „W&#228;chters“ der Steganlage der Fahrgastschifffahrt, motoren wir in Begleitung einiger Segelboote den im Sonnenlicht gl&#228;nzenden Wannsee entlang. Ein wirklich herrliches Revier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3072/2984259787_4ef55f96a8_m.jpg" alt="BILD0667" />Der erste Morgen in Berliner Gew&#228;ssern erwartet uns mit einem goldenen Sonnenaufgang &#252;ber dem See.</p>
<p>Nachdem wir die Freunde Wollo und Elisabeth am Anleger in Wannsee abgeholt haben, mit einem nicht so ganz freundlichen R&#252;ffel des „W&#228;chters“ der Steganlage der Fahrgastschifffahrt, motoren wir in Begleitung einiger Segelboote den im Sonnenlicht gl&#228;nzenden Wannsee entlang. Ein wirklich herrliches Revier, direkt bei der Gro&#223;stadt. &#220;ber die Spree, mit schneller Schleusung, fahren wir immer n&#228;her zur Innenstadt und sind auf einmal mitten im Get&#252;mmel der Ausflugsschifffahrt.</p>
<p><a title="BILD0678" href="http://farm4.static.flickr.com/3221/2985116412_1ca9cff488.jpg"></a><a title="BILD0688" href="http://farm4.static.flickr.com/3070/2985117524_70a1220f28.jpg"><img class="slickr-post" src="http://farm4.static.flickr.com/3070/2985117524_70a1220f28_m.jpg" alt="BILD0688" width="240" height="180" /></a> Kein Wunder, denn an Ufer ziehen nacheinander nur so die Attraktion vorbei: die „Muschel“, f&#252;r viele Jahrzehnte Europas<a title="BILD0679" href="http://farm4.static.flickr.com/3190/2985116606_eecb4dc7ee.jpg"> </a>gr&#246;&#223;te und eleganteste Halle, die Ministerien, das Bundeskanzleramt, der Bundestag, die Museumsinsel, die Baustelle des Palasts der Republik, und, und, und&#8230;.</p>
<p>Als wir an der M&#252;hlendamm-Schleuse, die an das Holl&#228;ndische Viertel angrenzt, ankommen, wird uns ganz klar: Wir sind angekommen!</p>
<p>Die letzten Meter zu unserem Winterliegeplatz Yachthafen Stralau im Rummelsburger See an der Spree sind die Abschlussk&#252;r. Hier im Hafen finden wir alles ideal vor. Schnell k&#246;nnen wir die Formalit&#228;ten kl&#228;ren, vert&#228;uen unser Plattboden sicher und r&#228;umen es auf.</p>
<p>Als wir am Samstag, 18.10.2008, gegen 18 Uhr DEN RUYGHENHIL abschlie&#223;en, schlie&#223;en wir wieder mal ein Kapitel unserer Bootsreise durch Europa.</p>
<p> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="&amp;offsite=true&amp;intl_lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkatzenbach%2Fsets%2F72157608488093495%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkatzenbach%2Fsets%2F72157608488093495%2F&amp;set_id=72157608488093495&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=61927" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=61927" allowfullscreen="true" flashvars="&amp;offsite=true&amp;intl_lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkatzenbach%2Fsets%2F72157608488093495%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkatzenbach%2Fsets%2F72157608488093495%2F&amp;set_id=72157608488093495&amp;jump_to="></embed></object></p>
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		<title>Ankunft auf der Berliner Havel</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 22:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[5: Von Frankfurt nach Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[6: In Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, 17.10.2008, beginnt jetzt der letzte Teil unserer Fahrt nach Berlin und nun zusammen mit unseren Berliner Kindern und Enkelkindern. Schnell ist die letzte Kanalstrecke geschafft, der Plauer See wird bei Westwind und 5 Windst&#228;rken schon fast wie Holland erlebt und am Mittag legen wir mitten in Brandenburg an. Hier muss Katjuscha zum Bahnhof, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3167/2985115614_22e2f00f0d_m.jpg" alt="BILD0666" />Am Freitag, 17.10.2008, beginnt jetzt der letzte Teil unserer Fahrt nach Berlin und nun zusammen mit unseren Berliner Kindern und Enkelkindern. Schnell ist die letzte Kanalstrecke geschafft, der Plauer See wird bei Westwind und 5 Windst&#228;rken schon fast wie Holland erlebt und am Mittag legen wir mitten in Brandenburg an. Hier muss Katjuscha zum Bahnhof, denn sie hat &#252;bers Wochenende eine Weiterbildung. Wir aber fahren weiter die Havel-Wasserstra&#223;e mit ihren Seen und vielen Altarmen, erreichen am Abend die Vororte Potsdams mit der Glienicker Br&#252;cke und biegen nordw&#228;rts in den Wannsee ab. </p>
<p>Wir haben das Gef&#252;hl unser Ziel erreicht zu haben. In der fr&#252;h hereinbrechenden Dunkelheit legen wir in Kladow an und feiern unsere Ankunft mit einem Abendessen beim Italiener.</p>
<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://farm4.static.flickr.com/3063/2985113130_16548e1cdf.jpg" alt="BILD0658" align="left" /><br />
<br clear="all"></p>
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		<title>Genthin</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 22:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[5: Von Frankfurt nach Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
 So wird Genthin f&#252;r uns ein richtig gutes Pl&#228;tzchen. Denn am n&#228;chsten Morgen, Donnerstag, 16.10., kommt schon um neun Uhr Herr Pilz vom Bosch-Dienst und baut nach kurzem Durchmessen die Lichtmaschine aus und versucht sie am selben Tag noch zu reparieren. (Leider stellt sich am Mittag heraus, dass eine Reparatur nicht mehr m&#246;glich ist. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><a class="flickr-image" title="BILD0506" rel="flickr-mgr" href="http://www.flickr.com/photos/48600093266@N01/2984254711/"><img class="flickr-medium" src="http://farm4.static.flickr.com/3202/2984254711_16d8505fe2_m.jpg" alt="BILD0506" /></a> So wird Genthin f&#252;r uns ein richtig gutes Pl&#228;tzchen. Denn am n&#228;chsten Morgen, Donnerstag, 16.10., kommt schon um neun Uhr Herr Pilz vom Bosch-Dienst und baut nach kurzem Durchmessen die Lichtmaschine aus und versucht sie am selben Tag noch zu reparieren. (Leider stellt sich am Mittag heraus, dass eine Reparatur nicht mehr m&#246;glich ist. So wird die Sache nat&#252;rlich richtig teuer, aber mit einer neuen Lichtmaschine auch wieder sehr sicher.)  </p>
<p>Mittlerweile haben sich Christian und Katjuscha mit ihren Kindern Linus und Oskar von Berlin aus aufgemacht, um die Endetappe unserer Fahrt quer durch Deutschland mitzumachen und kommen schon am fr&#252;hen Mittag mit dem Regionalexpress am Bahnhof an. Nach sch&#246;nstem Wetter am Morgen und Mittag kommen p&#252;nktlich zum Einbau der Lichtmaschine durch Herrn Pilz heftigste Regenschauer. Dabei leistet der gro&#223;e Sonnen- und Regenschirm, den uns Andy mitgegeben hat, beste Dienste, um den Arbeitsplatz im Cockpit wenigstens einigerma&#223;en trocken zu halten.</p>
<p>Mit einem gro&#223;en, gemeinsamen Abendessen beenden wir unseren ersten Hafentag auf unserer Reise, der sich hier in Genthin f&#252;r uns als sehr gl&#252;cklich erwies, da alle Probleme gel&#246;st werden konnten.</p>
<p> </p>
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		<title>&#220;ber die Elbe</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 22:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[5: Von Frankfurt nach Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r Mittwoch, 15.10. und Geburtstag von Sohn Chriggi in Berlin, kann also die Devise nur hei&#223;en: ab zum Knotenpunkt des Mittelkanals und der Elbe und zur Schleuse Rothensee. Immer hinter unserem polnischen Schiff her durch den langweiligen Kanal, bei kalten und etwas regnerischem Wetter. 
 Gerade als wieder etwas seelische Ruhe eingekehrt ist, f&#228;ngt unsere Ladelampe wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r Mittwoch, 15.10. und Geburtstag von Sohn Chriggi in Berlin, kann also die Devise nur hei&#223;en: ab zum Knotenpunkt des Mittelkanals und der Elbe und zur Schleuse Rothensee. Immer hinter unserem polnischen Schiff her durch den langweiligen Kanal, bei kalten und etwas regnerischem Wetter. </p>
<p><a class="flickr-image" title="BILD0491" rel="flickr-mgr" href="http://www.flickr.com/photos/48600093266@N01/2985110246/"><img class="flickr-medium" src="http://farm4.static.flickr.com/3059/2985110246_48f245cf71_m.jpg" alt="BILD0491" /></a> Gerade als wieder etwas seelische Ruhe eingekehrt ist, f&#228;ngt unsere Ladelampe wieder an zu flackern um dann permanent zu leuchten. Zudem zeigt auch der Drehzahlmesser nichts mehr an. Dies scheint doch auf einen gr&#246;&#223;eren Defekt an der Lichtmaschine hin zu deuten. Wir erreichen jedoch die Schleuse Rothensee am Verbindungskanal zur Elbe ohne dass der Strom im Bordnetz abf&#228;llt. Nette Wasserschutzpolizisten geben uns, w&#228;hrend wir auf die Schleusung warten, zwei Telefonnummern f&#252;r die m&#246;glicherweise notwendige Reparatur. Auch ein Anruf bei Firma DRINKWAARD, unserem Motoren- und Ersatzteillieferanten in den Niederlanden, macht uns Mut. Die Batterie h&#228;lt ohne Ladung vier bis sechs Stunden und wir haben ja noch den zweiten Batteriesatz zur Verf&#252;gung.</p>
<p>So lassen wir uns, zusammen mit einem zweiten Sportboot, das auch nach Berlin will, und „unserem“ Polen schleusen und bew&#228;ltigen die Gro&#223;baustelle Verbindungskanal zur Elbe und Vorh&#228;fen der Stadt Magdeburg. Aber oh Schreck: Das polnische Schiff biegt  nicht in die Elbe ab, sondern l&#228;uft auf einmal die n&#228;chste Hafeneinfahrt an.</p>
<p>Wir aber gehen zusammen mit dem kleinen Sportboot auf Elbefahrt und k&#246;nnen die w&#228;rmende Sonne, den schnellen Fluss mit seinen vielen Schleifen nach einigen Kilometern mit Anspannung  auch tats&#228;chlich genie&#223;en. </p>
<p><a class="flickr-image" title="BILD0501" rel="flickr-mgr" href="http://www.flickr.com/photos/48600093266@N01/2985110494/"><img class="flickr-medium" src="http://farm4.static.flickr.com/3157/2985110494_f03957a250_m.jpg" alt="BILD0501" /></a> Herrlich die G&#228;nseschw&#228;rme, die sich &#252;ber den Auen sammeln und ihre Formationen &#252;ben. Die vierzig Kilometer Flussfahrt sind schnell bew&#228;ltigt und so entschlie&#223;en wir uns, da die Schleuse des Parayer-Verbindungskanals kaum Aufenthalt bedeutet, und die Batterie immer noch gut gef&#252;llt ist, die Elbe-Havel-Wasserstra&#223;e bis nach Genthin zu fahren. </p>
<p>Bei hereinbrechender Dunkelheit erreichen wir das St&#228;dtchen und sind etwas irritiert, da wir die in der Karte angegebenen Anlegem&#246;glichkeiten nicht finden. Erst als wir aus dem Stadtbereich fahren und uns ein etwas betrunkener Stadtstreicher vom Ufer anruft, sehen wir, dass hundert Meter zur&#252;ck ein kleiner Hafen ist. Als einziges Schiff macht es uns auch gar keine M&#252;he einzulaufen und schon kommen von allen Seiten Leute, die uns versorgen und helfen wollen. Strom, Wasser, Dusche (alles exklusiv nur f&#252;r uns), Einkauf, Tankstelle, Bahnhof, Bosch-Dienst - alles kein Problem.</p>
<p> </p>
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		<title>Schlechte Nachrichten im Kanal</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 22:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[5: Von Frankfurt nach Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[  Gut gest&#228;rkt geht am Montag die Fahrt weiter bis nach Hannover. Hier, in der Mitte des MLK, wollen wir wieder tanken, erreichen aber in dem verlassenen Jachthafen keinen Menschen. Auch &#252;ber die angegebenen Handynummern ist kein Kontakt herzustellen. Erst nachdem wir schon fast aufgegeben haben, findet Christa noch eine stark verblichene Nummer und dies ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a class="flickr-image" title="BILD0479" rel="flickr-mgr" href="http://www.flickr.com/photos/48600093266@N01/2984253959/"><img class="flickr-medium" src="http://farm4.static.flickr.com/3052/2984253959_2de92d114f_m.jpg" alt="BILD0479" /></a> Gut gest&#228;rkt geht am Montag die Fahrt weiter bis nach Hannover. Hier, in der Mitte des MLK, wollen wir wieder tanken, erreichen aber in dem verlassenen Jachthafen keinen Menschen. Auch &#252;ber die angegebenen Handynummern ist kein Kontakt herzustellen. Erst nachdem wir schon fast aufgegeben haben, findet Christa noch eine stark verblichene Nummer und dies ist tats&#228;chlich die Privatnummer des Hafenmeisters. Er verspricht in einer Stunde, an seinem Ruhetag (!), vorbei zu kommen. Na, wieder einmal Gl&#252;ck gehabt. Beim Tanken erfahren wir dann, dass die zweite Schleuse, Schleuse Zerben, der Fortsetzung des MLK im Elbe-Havel-Kanal bis 26.10.2008 geschlossen ist. Diese Schleuse k&#246;nnen wir aber umgehen, in dem wir vierzig Kilometer die Elbe stromab fahren und einen Verbindungskanal zum EHK benutzen. Dies ist zwar ein Umweg, aber nicht wirklich tragisch. </p>
<p>Eine deutlich dramatischere Bedeutung bekommt diese Nachricht allerdings, als uns ein Binnenschiffer an unserem &#220;bernachtungsplatz am Abend in Senden erz&#228;hlt, dass die Elbe derzeit Niedrigwasser hat und kaum gefahrlos befahrbar sein d&#252;rfte.</p>
<p>So suchen wir noch am Abend die Telefonnummern der Wasser- und Schifffahrts&#228;mter und der Pegelst&#228;nde heraus, und telefonieren am Dienstag, 14.10. fr&#252;hmorgens, um uns besser &#252;ber unsere Weiterfahrtm&#246;glichkeiten zu informieren. </p>
<p>Bis zu einem Tiefgang von 1,20 m ist die Elbe auch ohne Karte und Lotsen zu befahren. Also: Weiterfahrt gen Berlin an Braunschweig und direkt an den Volkswagenwerken in Wolfsburg vorbei, bei zwar bedecktem, aber trockenen Wetter. Als wir am Abend am &#220;bernachtungsplatz in Calvoerden von einem polnischen Schiffer, mit dessen Frachter wir nun schon drei Tage immer parallel fahren, h&#246;ren, dass er auch nach Berlin muss und die Elbe fahren will und wir hinter her fahren k&#246;nnen, w&#228;chst der Optimismus, Berlin doch noch zu erreichen wieder deutlich. </p>
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		<title>Auf dem Mittelland-Kanal mit Ladelampe</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 22:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[5: Von Frankfurt nach Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[  Nach einem ausgiebigen Fr&#252;hst&#252;ck fahren die Kinder nach Hause und Christa und Wolfgang setzen die &#220;berf&#252;hrungsfahrt nach Berlin fort. Bei wieder strahlendem Wetter wird noch schnell getankt, die Schleuse M&#252;nster bew&#228;ltigt und dann der immer gr&#252;ner werdende DEK befahren. Am Abend kommen wir zur Abzweigung des Mittellandkanals (MLK), begegnen auf den ersten Kilometern dem Plattboden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a class="flickr-image" title="BILD0439" rel="flickr-mgr" href="http://www.flickr.com/photos/48600093266@N01/2985108312/"><img class="flickr-medium" src="http://farm4.static.flickr.com/3184/2985108312_9b66619d43_m.jpg" alt="BILD0439" /></a> Nach einem ausgiebigen Fr&#252;hst&#252;ck fahren die Kinder nach Hause und Christa und Wolfgang setzen die &#220;berf&#252;hrungsfahrt nach Berlin fort. Bei wieder strahlendem Wetter wird noch schnell getankt, die Schleuse M&#252;nster bew&#228;ltigt und dann der immer gr&#252;ner werdende DEK befahren. Am Abend kommen wir zur Abzweigung des Mittellandkanals (MLK), begegnen auf den ersten Kilometern dem Plattboden Vertrouwen (einer Klipperaak, dem gleichen Schiffstyp wie unsere Ruyghenhil) der Seniorengemeinschaft ZWAR aus Dortmund. Das Schiff liegt im Museumshafen Greifswald und wird zu jeder Saison von Dortmund an die Ostsee &#252;berf&#252;hrt. </p>
<p><a class="flickr-image" title="BILD0461" rel="flickr-mgr" href="http://www.flickr.com/photos/48600093266@N01/2985109290/"><img class="flickr-medium" src="http://farm4.static.flickr.com/3289/2985109290_98f0bcec8f_m.jpg" alt="BILD0461" /></a> Da immer mal die Ladelampe des Motors leuchtet, wollen wir heute Abend in einem Jachthafen &#252;bernachten, um eventuell eine Reparatur zu arrangieren oder wenigstens Strom zu tanken. Die bei Kanal-km 10 liegende Marina Recke ist ein idealer Platz mit netten Menschen. Leider ist der Elektriker des Vereins gerade nach Hause gefahren. Die Batterie zeigt auch noch keine Schw&#228;chezeichen und an der Lichtmaschine liegen ebenfalls 24 Volt an. Am n&#228;chsten Morgen, Sonntag 12.10., leuchtet die Ladelampe dann auch nach einer kurzen Anlaufzeit nicht mehr und die Lichtmaschine l&#228;dt offensichtlich auch das Bordnetz. So k&#246;nnen wir beruhigt unsere 110 Tageskilometer bew&#228;ltigen und legen am Abend am Schifffahrtsanleger von Polhagen an.</p>
<p>Diese Anleger sind wirklich ideal. Manchmal auch unterteilt f&#252;r Kleinfahrzeuge und Berufschifffahrt, oft auch versehen mit Stroms&#228;ulen, deren Berechtigungszugang man bei den Schleusen oder den Verkehrsvereinen der nahe liegenden St&#228;dte kaufen kann. Auch wir nutzen immer die Stadt oder das Dorf in der N&#228;he und Wolfgang kauft am Morgen frische Br&#246;tchen und Croissants.</p>
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		<title>Von Oberhausen nach M&#252;nster</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 19:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[5: Von Frankfurt nach Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, 10.10.2008, startet Wolfgang fr&#252;h am Morgen um 7.20 Uhr und der Nebel liegt noch &#252;ber dem Wasser. Die Nacht war klar und kalt und es ist gut, dass unser &#214;lofen am Abend und am Morgen angenehm das Schiff durchw&#228;rmt. Schnell werden die zwei restlichen Schleusen des RHK bew&#228;ltigt und um 12 Uhr kommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, 10.10.2008, startet Wolfgang fr&#252;h am Morgen um 7.20 Uhr und der Nebel liegt noch &#252;ber dem Wasser. Die Nacht war klar und kalt und es ist gut, dass unser &#214;lofen am Abend und am Morgen angenehm das Schiff durchw&#228;rmt. Schnell werden die zwei restlichen Schleusen des RHK bew&#228;ltigt und um 12 Uhr kommen wir am historischen Schiffshebewerk Heinrichsdorf vorbei und damit an den Anfang des Dortmund-Ems-Kanals (DEK). Nach einer sch&#246;nen Fahrt mit doch recht viel Schiffsverkehr, vielen Kanalbaustellen und bei sch&#246;nstem Wetter, erreichen wir am Abend den Stadthafen von M&#252;nster. Dieser Hafen wird gerade zu einem „Szenen“viertel umgebaut mit Kneipen, Kleintheatern, Konzerthallen, Clubs, B&#252;ros und alten Speichern – interessante Sache. </p>
<p>Heute  Abend kommt Christa mit dem Auto nach und Andy, Markus und Stefan fahren am Samstag fr&#252;h zur&#252;ck nach Hofheim. Dank eines Navigationsger&#228;ts ist Christa auch p&#252;nktlich um 21 Uhr in M&#252;nster, aber da das Navi den Stadthafen nicht kennt, wir zu dumm sind, um nach einer Stra&#223;e und einer Hausnummer zu schauen, die Christa eingeben k&#246;nnte, dauert es noch eine dreiviertel Stunde bis sie bei uns an Bord ist. Der Abend an Bord wird daf&#252;r umso entspannter und alle schlafen in der sternklaren Nacht tief und fest. </p>
<p>Nicht alle, denn irgendwann kommen nicht mehr ganz n&#252;chterne junge Leute und meinen lauthals, dass sie das „Piratenschiff“ mal entern k&#246;nnten. Andy und Christa wachen von dem Geschrei auf und als Christa in der Kaj&#252;te das Licht anmacht, ist es mit der Abenteuerlust vorbei und die Jugendlichen ziehen von dannen.</p>
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		<title>Durchs Ruhrgebiet</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 19:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[5: Von Frankfurt nach Berlin]]></category>

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 Vor der Weiterfahrt am Donnerstag 9.10. steht noch das Tanken im hintersten Eck des Hafens an. Als Markus herein man&#246;veriert hat, wir festliegen und er den Motor ausmachen will, hat er den Bowdenzug des Ausziehknopfes des Motors in der Hand. Schnell k&#246;nnen wir kl&#228;ren, dass der Zug am Ende gerissen ist und wir ihn mit [...]]]></description>
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<p><a class="flickr-image" title="BILD0430" rel="flickr-mgr" href="http://www.flickr.com/photos/48600093266@N01/2985107916/"><img class="flickr-medium" src="http://farm4.static.flickr.com/3052/2985107916_00ed3571ee_m.jpg" alt="BILD0430" /></a> Vor der Weiterfahrt am Donnerstag 9.10. steht noch das Tanken im hintersten Eck des Hafens an. Als Markus herein man&#246;veriert hat, wir festliegen und er den Motor ausmachen will, hat er den Bowdenzug des Ausziehknopfes des Motors in der Hand. Schnell k&#246;nnen wir kl&#228;ren, dass der Zug am Ende gerissen ist und wir ihn mit Bordmitteln reparieren k&#246;nnen. Eine Stunde sp&#228;ter laufen wir am K&#246;lner Stadtpanorama vorbei und begegnen unglaublich vielen Hotelschiffen, die das enorme Interesse an Flusskreuzfahrten zeigt. Einmal haben wir auf einem Rheinabschnitt f&#252;nf Schiffe im Blick. Es ist auch durchaus anstrengend, denn die Hotelschiffe sind sehr schnell, &#252;berholen recht r&#252;cksichtslos und dr&#228;ngeln auch Frachter zur Fahrwasserseite. Und hier am Niederrhein ist wirklich viel Verkehr. Die zunehmende Industrie rund um Leverkusen, Krefeld und D&#252;sseldorf bedeutet nat&#252;rlich mehr notwendiges Transportvolumen, und das sind nun mal Schiffe.</p>
<p>Durch die Str&#246;mung kommen wir bei sonnigem, aber kaltem Wetter schnell voran und sind am fr&#252;hen Nachmittag vor der Ruhrschleuse in Duisburg. Hier ist ein kleiner Stau, denn die eigentlich erste Schleuse des Rhein-Herne-Kanals (RHK) ist wegen Umbauarbeiten geschlossen. Aber nach einer dreiviertel Stunde kommen wir weiter und fahren hinter Binnenschiffen die Schleusen und den gr&#252;nen Kanal entlang. An den Verladestellen der St&#228;dte sieht man erst, dass wir mitten im „Ruhrpott“ sind, denn Namen wie Gelsenkirchen, Bottrop und Oberhausen verbindet man nicht mit Gr&#252;n sondern mit Bergbau, Stahl- und Schwerindustrie. Da wir an der f&#252;nften Schleuse alleine ohne Begleitung eines Binnenschiffs liegen und wieder eine dreiviertel Stunde warten m&#252;ssen, erreichen wir erst in der Dunkelheit den Yachthafen des „Centro Oberhausen“. </p>
<p>Aber diese Nachfahrt ist kein Problem und das Centro, das gr&#246;&#223;te Einkaufscenter Europas entpuppt sich, selbst f&#252;r uns als Shopping-Muffel, als eine echte Attraktion. Nach einem Einkaufsbummel, ohne shoppen, gehen wir ins Steakhaus Maredo und sind alle &#252;berrascht von der Qualit&#228;t des Essens. So ist auch dieser Abend sch&#246;n abgeschlossen und wir gehen fr&#252;h zu Bett, denn am morgigen Freitag wollen wir M&#252;nster am Dormund-Ems-Kanal erreichen.  </p>
<p> </p>
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		<title>Auf dem Rhein bis K&#246;ln</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 20:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[5: Von Frankfurt nach Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Nacht hat es viel geregnet und so muss vor unserer Abfahrt am Mittwoch, 8.10. um 8.20 Uhr erst einmal das Beiboot ausgesch&#246;pft werden. Bis Koblenz und den Rest der Bergstrecke mit den vielen Burgen und Schl&#246;ssern k&#246;nnen wir noch ohne Regen erleben, dann regnet es aber ununterbrochen und kalter Wind kommt noch dazu, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht hat es viel geregnet und so muss vor unserer Abfahrt am Mittwoch, 8.10. um 8.20 Uhr erst einmal das Beiboot ausgesch&#246;pft werden. Bis Koblenz und den Rest der Bergstrecke mit den vielen Burgen und Schl&#246;ssern k&#246;nnen wir noch ohne Regen erleben, dann regnet es aber ununterbrochen und kalter Wind kommt noch dazu, so dass wir die Fahrt nur aushalten, weil sich Wolfgang und Markus am Steuer abwechseln.</p>
<p>Nachdem wir im K&#246;lner Rheinauhafen angelegt und gekl&#228;rt haben, dass wir erst am n&#228;chsten Morgen tanken k&#246;nnen, raffen wir uns trotz best&#228;ndigem Nieselregen zu einem Stadtbummel auf. So erleben wir zum ersten Mal den K&#246;lner Dom ohne Bauger&#252;st und auch von innen mit Orgelkl&#228;ngen. Nach einem Bummel &#252;ber den Heumarkt, einer kuriosen Suche eines „Rewe“ und einem erfolgreichen Einkauf, fangen wir mit einem gro&#223;en Steakbacken und –essen an.</p>
<p>Vorher spricht uns aber noch ein Segler an, der mit seinem Boot Momo den Rhein hoch f&#228;hrt. Peter Lukas ist Norweger, als Kind in einem Internat in &#214;sterreich gro&#223; geworden und spricht deshalb mit Dialekt gut Deutsch. Er segelt und bereist seit 20 Jahren (dabei wirkt er noch recht jung) Europa und alle angrenzenden Meere. Jetzt will er &#252;ber die Donau ins Schwarze Meer, T&#252;rkei, Cypern, Israel, Nordafrika und im n&#228;chsten Jahr au&#223;en herum wieder zur&#252;ck nach Norwegen. Er ist nett und will von uns ein paar Tipps, welch H&#228;fen in kurzen Abst&#228;nden von ihm und seinem Boot gegen die Str&#246;mung zu erreichen sind. Der Abend wird sehr gesellig und unser Essen f&#228;ngt erst um 10.30 Uhr an.</p>
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		<title>Abschied von H&#246;chst – und gleich durch Rheingau und Loreley</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 20:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[5: Von Frankfurt nach Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag, den 07.10. geht es los: Andy, Markus, Stefan und Wolfgang werden von Christa zum Liegeplatz in H&#246;chst gefahren werden, der gesamten Familie Speck auf Wiedersehen gesagt haben und die Reise bei tr&#252;bem Wetter beginnt. Christa kann leider noch nicht mitkommen, da sie arbeiten muss. Sie wird dann auf der Fahrt irgendwo Andy, Stefan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, den 07.10. geht es los: Andy, Markus, Stefan und Wolfgang werden von Christa zum Liegeplatz in H&#246;chst gefahren werden, der gesamten Familie Speck auf Wiedersehen gesagt haben und die Reise bei tr&#252;bem Wetter beginnt. Christa kann leider noch nicht mitkommen, da sie arbeiten muss. Sie wird dann auf der Fahrt irgendwo Andy, Stefan und Markus abl&#246;sen.</p>
<p>Gleich am Industriehafen S&#252;d in H&#246;chst hat unsere Reise einen dramatischen H&#246;hepunkt. In einer leichten Rechtskurve &#252;berholt ein Bergfahrer einen anderen Frachter, f&#228;hrt Vollgas, dr&#228;ngt uns nat&#252;rlich voll ans Ufer und die sich &#252;berschlagenden Wellen sorgen daf&#252;r, dass Ruyghenhil seit langem mal wieder Wasser &#252;ber den Bug schwappt. Gl&#252;cklicherweise sitzen wir nicht auf Grund auf und Markus kann unser Schiff freisteuern. Huch, was f&#252;r ein Schreck und was f&#252;r ein Bl&#246;dmann, so unverantwortlich zu fahren! </p>
<p>Daf&#252;r wird das Wetter zunehmend sch&#246;ner, die Schleusen in Eddersheim und Kostheim lassen uns schnell passieren und um 13.10 laufen wir in den Rhein ein. Getrieben von einer Str&#246;mung zwischen 6 und 9,5 Stundenkilometern passieren wir den Rheingau, alle die Ortschaften und St&#228;dtchen und Flussabschnitte, in denen Wolfgang sich als Kind und Jugendlicher mit dem Boot und vom Boot aus herum getrieben hat: das Binger Loch, die Kaub und die Loreley. Am Abend legen wir im Stadthafen St.Goar in einer gepflegten aber verlassenen, kleinen Marina an. Wir lassen es uns nicht nehmen und erklimmen die &#252;ber dem Tal thronende Burg Rheinfels, genie&#223;en den tollen Blick auf Berge, Fluss und Schiff und sind nach dem Abstieg ganz entt&#228;usch von St.Goar: Ein Touri-Nest, das jeder Beschreibung spottet. Also wird an Bord gut gekocht und nach einem gem&#252;tlichen Abend fr&#252;h schlafen gegangen.</p>
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		<title>Ankunft in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 21:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4: Vom Mittelmeer nach Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, am 17.10.2007 ist wieder herrliches Wetter. Es liegt leichter Dunst &#252;ber dem Wasser, aber kein Nebel, so dass wir nach netten Gespr&#228;chen mit der „Rentnerband“-Hafenmeisterei des Eicher Segelclubs zur letzten Tour um 10 Uhr starten.
Bei sch&#246;nstem Wetter erreichen wir die ersten Weinberge, Nierstein, Nackenheim, Budenheim und dann tats&#228;chlich Mainz mit der Mainm&#252;ndung. Recht unwirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am 17.10.2007 ist wieder herrliches Wetter. Es liegt leichter Dunst &#252;ber dem Wasser, aber kein Nebel, so dass wir nach netten Gespr&#228;chen mit der „Rentnerband“-Hafenmeisterei des Eicher Segelclubs zur letzten Tour um 10 Uhr starten.</p>
<p>Bei sch&#246;nstem Wetter erreichen wir die ersten Weinberge, Nierstein, Nackenheim, Budenheim und dann tats&#228;chlich Mainz mit der Mainm&#252;ndung. Recht unwirklich erscheint uns, dass wir wirklich mit dem Boot von Holland zum Mittelmeer und dann in unsere Heimat gefahren sind.</p>
<p>Irgendwie ist es auch ein bisschen traurig, dass nun die lange Reise erst einmal zu Ende ist. Und so passt der erste Regen w&#228;hrend der Fahrt kurz vor H&#246;chst, nachdem auch die Mainschleusen bew&#228;ltigt sind, etwas in unsere Stimmung. </p>
<p>Aber als wir anlegen und die Sonnenstrahlen wieder heraus kommen, und unsere Ruyghenhil vor dem wundersch&#246;nen Panorama der alten Stadt Frankfurt-H&#246;chst liegt, sind wir doch stolz und gl&#252;cklich.</p>
<p>Die Reise ist geschafft!</p>
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		<title>140 Tageskilometer!</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 21:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4: Vom Mittelmeer nach Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenig Nebel am Dienstag Morgen erm&#246;glicht uns schon das Ablegen um 8 Uhr und l&#228;sst die Hoffnung aufkommen, dass wir auf der freien Flussstrecke viele Kilometer zur&#252;cklegen k&#246;nnen und bis Mittwoch nach H&#246;chst kommen. Und tats&#228;chlich schiebt die Str&#246;mung stark. Wir passieren Karlsruhe am Mittag, Speyer und  Mannheim am Nachmittag und erreichen am fr&#252;hen Abend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenig Nebel am Dienstag Morgen erm&#246;glicht uns schon das Ablegen um 8 Uhr und l&#228;sst die Hoffnung aufkommen, dass wir auf der freien Flussstrecke viele Kilometer zur&#252;cklegen k&#246;nnen und bis Mittwoch nach H&#246;chst kommen. Und tats&#228;chlich schiebt die Str&#246;mung stark. Wir passieren Karlsruhe am Mittag, Speyer und  Mannheim am Nachmittag und erreichen am fr&#252;hen Abend nach 140 Tageskilometer heimische Gew&#228;sser, die Wolfgang aus seiner Kindheit gut kennt.</p>
<p>Da Christa am n&#228;chsten Tag leider arbeiten muss, lassen wir sie in Worms bei einem ganz kurzen Stopp an Land und sie f&#228;hrt mit dem Zug nach Hause. </p>
<p>Der Rest der Mannschaft mit Andi, Markus, Stefan und Wolfgang erreichen rechtzeitig zum Sonnenuntergang kurz hinter Gernsheim den Eicher See. Hier war vor drei&#223;ig Jahren ein wundersch&#246;ner Badesee, der heute mit kleinen Bungalows verschandelt ist. Wir finden aber einen netten und ruhigen &#220;bernachtungsplatz beim Eicher Segelclub und k&#246;nnen uns, vor der letzten Etappe, auch noch einmal gem&#252;tlich duschen. Sonst haben wir &#252;brigens auf dieser Tour mal wieder unsere Badewanne genutzt und uns sehr angenehm reinigen k&#246;nnen.</p>
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		<title>Durch Stra&#223;burg</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 21:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4: Vom Mittelmeer nach Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag, 15.10.07,  liegen wir schon gegen 11 Uhr vor der Schleuse von Stra&#223;bourg. Die notwendigen Tankstellen  aber haben Mittagspause bis 14 Uhr, so dass wir die Pause zu einer kurzen Tour durch die Stadtschleusen zur Innenstadt nutzen. 
Ein kurzer Spaziergang bringt uns dann zur Altstadt und zur Kathedrale. Um 14 Uhr sind wir p&#252;nktlich am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, 15.10.07,  liegen wir schon gegen 11 Uhr vor der Schleuse von Stra&#223;bourg. Die notwendigen Tankstellen  aber haben Mittagspause bis 14 Uhr, so dass wir die Pause zu einer kurzen Tour durch die Stadtschleusen zur Innenstadt nutzen. </p>
<p>Ein kurzer Spaziergang bringt uns dann zur Altstadt und zur Kathedrale. Um 14 Uhr sind wir p&#252;nktlich am Tanken und k&#246;nnen gut ger&#252;stet die Reststrecke in Angriff nehmen. Unser &#220;bernachtungsplatz im Yachthafen Greffern liegt kurz vor der letzten Schleuse am Oberrhein, Schleuse Iffezheim.</p>
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		<title>Auf dem Rhein im Herbst</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 20:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4: Vom Mittelmeer nach Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntagmorgen empf&#228;ngt uns mal wieder dichter Nebel. Erst einmal weiter schlafen, dann sch&#246;n duschen und dann, trotz Sonntag, Br&#246;tchen holen. Andi, Markus, und Wolfgang nutzen den Landausflug gleich zum Stadtbummel in der bekannten Ausflugsstadt Breisach.
Bei der R&#252;ckkehr zum Boot hat sich mittlerweile Christian entschieden, weil wir heute nicht mehr unser eigentliches Ziel Stra&#223;bourg erreichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntagmorgen empf&#228;ngt uns mal wieder dichter Nebel. Erst einmal weiter schlafen, dann sch&#246;n duschen und dann, trotz Sonntag, Br&#246;tchen holen. Andi, Markus, und Wolfgang nutzen den Landausflug gleich zum Stadtbummel in der bekannten Ausflugsstadt Breisach.</p>
<p>Bei der R&#252;ckkehr zum Boot hat sich mittlerweile Christian entschieden, weil wir heute nicht mehr unser eigentliches Ziel Stra&#223;bourg erreichen k&#246;nnen, von hier aus nach Hause nach Berlin zu fahren. Also bringen wir alle zusammen Chriggi und Linus um 12.30 Uhr zum Bahnhof und winken traurig Abschied.</p>
<p>Nach einem kurzen Imbiss der Spezialit&#228;ten Zwiebelkuchen und Federwei&#223;er legen wir um zwei Uhr bei wieder strahlendem Sonnenschein ab und erreichen am Abend den im Strom liegenden Yachthafen Lahr.</p>
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		<title>Vor Breisach in der Nacht auf Grund</title>
		<link>http://www.ruyghenhil.net/2007/vor-breisach-in-der-nacht-auf-grund</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 20:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4: Vom Mittelmeer nach Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Da wir am Samstag Morgen, 13.10.2007, von der Schleusenmannschaft Bescheid bekommen haben, dass wir die Stadtschleusen von M&#252;hlhausen erst um 13 Uhr passieren k&#246;nnen, bummeln wir ganz gem&#252;tlich von Schleuse zu Schleuse. Am Mittag durchfahren wir dann Mulhouse. In der letzten Schleuse der Stadt ist zum ersten Mal der K&#252;hlwasserfilter und –eintritt f&#252;r den Motor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da wir am Samstag Morgen, 13.10.2007, von der Schleusenmannschaft Bescheid bekommen haben, dass wir die Stadtschleusen von M&#252;hlhausen erst um 13 Uhr passieren k&#246;nnen, bummeln wir ganz gem&#252;tlich von Schleuse zu Schleuse. Am Mittag durchfahren wir dann Mulhouse. In der letzten Schleuse der Stadt ist zum ersten Mal der K&#252;hlwasserfilter und –eintritt f&#252;r den Motor verstopft. Die im Kanal schwimmenden Bl&#228;tter bilden einen dichten Stopfen. Daf&#252;r, dass alle „Experten“ uns Schwierigkeiten mit der Motork&#252;hlung im Kanal vorhergesagt haben, ein sehr kleines Problem, dass schnell durch ein paar Handgriffe gel&#246;st werden kann.</p>
<p>Am Port Napoleon, am Ende von Mulhouse legen wir noch einmal an und tanken an der nahen Stra&#223;entankstelle des Super-U achtzig Liter mit Hilfe der Kanister. Nach Passieren der Schleuse Niffer laufen wir in den Kanal Alsace, dem kanalisierten Rhein. Das Wetter ist weiterhin wundersch&#246;n und die Fahrt verl&#228;uft auf dem gro&#223;en Kanal recht z&#252;gig, so dass wie uns entschlie&#223;en, die letzte Schleusenstrecke bis Schleuse Vogelgrun in der Nacht zu fahren. Alles wird vorbereitet, jeder hat seine Schwimmweste an und die Ufer sind gut zu sehen. Auch die gro&#223;en Fahrgastschiffe und das Riesenschubschiff, die uns entgegenkommen und den Kanal richtig aufw&#252;hlen, stellen f&#252;r Ruyghenhil kein Problem dar. </p>
<p>Ein Problem, und nicht mal ein kleines, haben wir aber gleich nach dem Auslaufen aus der Schleuse. Wir halten uns zu nahe an der Schleuseninsel, um direkt um die Ecke in den Hafen von Breisach einlaufen zu k&#246;nnen. Dort ist aber, so erfahren wir sp&#228;ter von Mitarbeitern des Wasser-und Schifffahrtsamts, alles verschlammt. So ist Ruyghenhil in kurzer Zeit richtig gut aufgelaufen bzw. wir haben sie in den Matsch gesetzt. Aus eigener Kraft kommt das Schiff nicht mehr frei. Durch Anruf beim Schleusenmeister bekommen wir ganz schnell Kontakt zur Wasserschutzpolizei, die gleich, es ist 21.30 Uhr, ein Boot vorbei schicken will. Am Ufer stehen mittlerweile drei Mitarbeiter des franz&#246;sischen Wasser- und Schifffahrtsamts und des Technischen Hilfswerks. Mit dem Beiboot rudert Wolfgang r&#252;ber und bespricht sich mit ihnen. Sie wollen erst mal abwarten, was die WasschPo erreicht. Und gleich darauf kommt das Boot und zieht uns tats&#228;chlich problemlos aus dem Matsch. Der nette Beamte begleitet uns noch auf den kurzen Weg bis zum Au&#223;ensteg des Yachtclubs Breisach. Und dann ist alles geschafft.</p>
<p>Denkste, denn kurz vor unserem Anlegen kamen Mitglieder des  Clubs, um uns zu beim Anlegen zu helfen. In der Dunkelheit ist einer der Helfer ausgerutscht und kopf&#252;ber ins Wasser gefallen. Aber alles ist noch einmal gut gegangen. Als Wolfgang noch einmal ins Clubhaus geht, um die Ereignisse zu schildern, ist auch der „Held des Abends“ da und spielt seine Rolle als Fachmann und gro&#223;er Retter voll aus. </p>
<p>Wir  beschlie&#223;en den Abend um 23 Uhr mit einem guten Abendessen. Linus hat sich schon schlafen gelegt, nachdem er das Abenteuer auf Christians Arm ganz tapfer durch gestanden hat. </p>
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		<title>Kanalfahrt mit Rad, B&#228;cker, Fr&#252;hst&#252;ck, Schleusentreppe</title>
		<link>http://www.ruyghenhil.net/2007/kanalfahrt-mit-rad-baecker-fruehstueck-schleusentreppe</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 20:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4: Vom Mittelmeer nach Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, 12.10., m&#252;ssen Andi und Markus mit dem Fahrrad zum B&#228;cker und Einkauf fahren und so treffen wir uns an Schleuse 3 wieder. In Montreaux Chalet.gibt es einen  wundersch&#246;nen Anleger mit allen Versorgungsm&#246;glichkeiten. So machen wir hier am gro&#223;z&#252;gigen Holztisch eine mehr als gro&#223;z&#252;gige Fr&#252;hst&#252;ckpause. Und Linus genie&#223;t den ungewohnten Auslauf und rennt um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, 12.10., m&#252;ssen Andi und Markus mit dem Fahrrad zum B&#228;cker und Einkauf fahren und so treffen wir uns an Schleuse 3 wieder. In Montreaux Chalet.gibt es einen  wundersch&#246;nen Anleger mit allen Versorgungsm&#246;glichkeiten. So machen wir hier am gro&#223;z&#252;gigen Holztisch eine mehr als gro&#223;z&#252;gige Fr&#252;hst&#252;ckpause. Und Linus genie&#223;t den ungewohnten Auslauf und rennt um den Tisch herum zum Austoben.</p>
<p>Weiter geht es mit Hilfe der Schleusenmeister. Von ihnen erhalten wir auch alle Hilfe bei der Schleusentreppe. Unser eigentliches Etappenziel Dannemarie erreichen wir schon um sechzehn Uhr, so dass wir uns entschlie&#223;en weiter zu fahren. </p>
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		<item>
		<title>Linus&#8217; erster Bootstag</title>
		<link>http://www.ruyghenhil.net/2007/linus-erster-bootstag</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 20:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4: Vom Mittelmeer nach Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Als am n&#228;chsten Morgen Chriggi und Linus aus Belfort abgeholt sind, h&#246;rt gerade der erste Regen der Reise auf und auch der Nebel verschwindet aus dem Flusstal.
So geht ab Mittag unsere gemeinsame Reise mit dreizehn Passagieren weiter. Immer abwechselnd fahren einige mit den Fahrr&#228;dern parallel auf dem guten Treidelpfad, Kerstin benutzt auch mal die Inline-Skater, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als am n&#228;chsten Morgen Chriggi und Linus aus Belfort abgeholt sind, h&#246;rt gerade der erste Regen der Reise auf und auch der Nebel verschwindet aus dem Flusstal.</p>
<p>So geht ab Mittag unsere gemeinsame Reise mit dreizehn Passagieren weiter. Immer abwechselnd fahren einige mit den Fahrr&#228;dern parallel auf dem guten Treidelpfad, Kerstin benutzt auch mal die Inline-Skater, und schnell kommen wir das wundersch&#246;ne Doubs-Tal entlang nach Isle sur le Doubs.</p>
<p>Auch hier gibt es einen guten st&#228;dtischen Anleger und am n&#228;chsten Morgen kann Wolfgang gleich um die Ecke die notwendigen Croissants und Baguette kaufen. Mit viel Sonne aber auch ganz sch&#246;n kalt geht die Fahrt wieder schnell voran und schon am Mittag sind wir in Montbelliard. Da hier direkt am Hafen ein Super-Marche ist, k&#246;nnen wir auch schnell unsere Vorr&#228;te auff&#252;llen. Der Weg am weiteren Ufer ist so ideal gestaltet, das Markus und Andi Ruyghenhil auf dem Fahrrad begleiten und ein Fotoshooting veranstalten. Zudem startet Stefan zum Ende des Tages auch noch einen Super-Jogging-Lauf &#252;ber acht Kilometer von Schleuse zu Schleuse. Auch Linus hat seinen Spa&#223; am Boot. Alles erkundet er, lernt die Ankerwinde kennen oder spielt in der Kaj&#252;te. Am Ende des Tages l&#228;sst er sich mit Chriggi  im Beiboot schleppen. </p>
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		<title>Gro&#223;familie auf dem Canal du Rhône a Rhin</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 20:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4: Vom Mittelmeer nach Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Gl&#252;ck haben wir unseren Ofen. Am Montag, 7. Oktober, ist es wie jeden Morgen ganz sch&#246;n kalt und feucht. Da tut die trockene W&#228;rme unseres Bullerofens gut und zusammen bauen wir ein sch&#246;nes Fr&#252;hst&#252;cksbuffet auf.
Diesmal, so glauben wir, ist weniger Nebel &#252;ber den Fluss und deshalb starten wir forsch die gemeinsame Fahrt mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Gl&#252;ck haben wir unseren Ofen. Am Montag, 7. Oktober, ist es wie jeden Morgen ganz sch&#246;n kalt und feucht. Da tut die trockene W&#228;rme unseres Bullerofens gut und zusammen bauen wir ein sch&#246;nes Fr&#252;hst&#252;cksbuffet auf.</p>
<p>Diesmal, so glauben wir, ist weniger Nebel &#252;ber den Fluss und deshalb starten wir forsch die gemeinsame Fahrt mit der Tunneldurchfahrt unter der Zitadelle durch. Aber oh Graus: Auf den freien Flussst&#252;cken liegt dichter Nebel. Einzige M&#246;glichkeit um zu weiter zu fahren: Silas steht als Ausguck auf dem Vorschiff. Ab 11 Uhr setzt sich dann die Sonne durch und auch dieser Fahrtag wird ein voller Erfolg, denn wir erreichen schon am fr&#252;hen Abend unser Ziel Baume les Dames. </p>
<p>Hier kommen in einer Stunde Andy, Markus und Stefan an und am n&#228;chsten Morgen wollen wir Christian und Linus am Bahnhof in Belfort mit dem Auto abholen. </p>
<p>Der Anleger der Stadt Baume les Dames hier ist sch&#246;n gestaltet und bietet Duschen und saubere Toiletten. So haben wir auch wieder einmal den Luxus eines Yachthafens. Janis, Lina und Silas entdecken jetzt auch das Beiboot und machen sehr geschickt alleine oder als Team Rudertouren im Kanal. Und am Abend gehen wir alle zusammen als Gro&#223;familie in ein sch&#246;nes italienisches Lokal zum Feiern eines sch&#246;nen Bootstages.</p>
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		<title>In den Canal du Rhône a Rhin</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 19:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4: Vom Mittelmeer nach Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 6.10.2007, fahren Christa und Wolfgang mit dem Zug nach St.Jean de Losne, um die letzte Etappe der &#220;berf&#252;hrung nach Frankfurt am Main zu beginnen. Im Verlauf der Tour werden noch alle unsere Kinder kommen und auch Wolfgangs Bruder Dieter hat mit seiner Familie einen Kurzbesuch angek&#252;ndigt.
Zuerst beginnt der Urlaub aber mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 6.10.2007, fahren Christa und Wolfgang mit dem Zug nach St.Jean de Losne, um die letzte Etappe der &#220;berf&#252;hrung nach Frankfurt am Main zu beginnen. Im Verlauf der Tour werden noch alle unsere Kinder kommen und auch Wolfgangs Bruder Dieter hat mit seiner Familie einen Kurzbesuch angek&#252;ndigt.</p>
<p>Zuerst beginnt der Urlaub aber mit einer Zugfahrt am Kanal entlang. Eine sch&#246;ne und erg&#228;nzende Einstimmung zu der viel gelesenen Kanalkarte. </p>
<p>Im Hafen stellt sich schnell heraus, dass Ruyghenhil in Ordnung ist, und so k&#246;nnen wir den sonnigen Tag gem&#252;tlich bei einem Abendessen im Lokal auf der Promenade an der Saone beschlie&#223;en.</p>
<p>Am Sonntag sind wir fast p&#252;nktlich um 9.15 Uhr  an der ersten Schleuse des Kanals Rhone à Rhein und bekommen gleich die Fernbedienung f&#252;r die automatischen Schleusen (es erwarten uns 17 Schleusen auf 40 Kanalkilometern am ersten Tag). Dieses System funktioniert pr&#228;chtig und so werden die n&#228;chsten Schleusen mit herrlichen H&#228;uschen und daneben liegenden M&#252;hlen schnell passiert.  </p>
<p style="text-align: center;"><img class="postie-image aligncenter" style="border: none;" title="BILD0018.JPG" src="http://www.ruyghenhil.net/wp-photos/thumb.20071007-214226-2.jpg" alt="BILD0018.JPG" /><br clear="all"></p>
<p>Wir sind erstaunt, wie schnell geschleust wird und dass  so wenige Boote unterwegs sind. Denn das Wetter ist wundersch&#246;n und die Landschaft rund um den Kanal sehr abwechslungsreich. Besonders der Wechsel zwischen den engen Kanalabschnitten und den Flusspartien auf dem Doubs gestalten die Fahrt sehr kurzweilig. Bis Dole treffen wir noch einige wenige Charterschiffe, aber auf der Weiterfahrt ist gar nichts mehr los.</p>
<p>Nach einem kurzen Zwischenstopp in der alten Stadt Dole erreichen wir am Sonntagabend den d&#246;rflichen Anleger von Ranchelot. Aber auch hier kann ich am n&#228;chsten Morgen frische Baquette und Croissants besorgen. Die Versorgungsm&#246;glichkeiten sind hier viel besser als im Burgund, auch wenn  vieles an den Canal de Nivernais erinnert, den wir 2004 gefahren sind.</p>
<p>Nachdem sich der Nebel &#252;ber dem Fluss gelichtet hat, setzen wir unsere &#220;berf&#252;hrungsfahrt fort und kommen schon um 16 Uhr an unserem Etappenziel in der alten Festungsstadt Besancon an. Wir nutzen den freien Nachmittag zu einem Stadt- und  Einkaufsbummel. </p>
<p>Am Abend kommen Dieter, Janis, Jula, Kerstin, Lina und Silas und wir verleben noch einen lustigen Abend. Silas und Janis schlafen an Bord, die andern in einem nahen Hotel. </p>
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		<title>Es geht nicht weiter - Endstation: St-Jean-de-Losne</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 21:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chriggi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[4: Vom Mittelmeer nach Frankfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag,  11.8., ist das Wetter wieder etwas sch&#246;ner. Zuerst etwas tr&#252;b, aber dann setzt sich die Sonne durch. Und siehe da, St.Jean de Losne ist doch ein wirklich interessantes Schifferst&#228;dtchen. Hier gibt es, z.B. am Kanal, sehr gute Reparaturbetriebe und viele Serviceeinrichtungen. Zudem hat die Promenade einen eigenen Charme.
Am Mittag kommt  Màtè mit seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag,  11.8., ist das Wetter wieder etwas sch&#246;ner. Zuerst etwas tr&#252;b, aber dann setzt sich die Sonne durch. Und siehe da, St.Jean de Losne ist doch ein wirklich interessantes Schifferst&#228;dtchen. Hier gibt es, z.B. am Kanal, sehr gute Reparaturbetriebe und viele Serviceeinrichtungen. Zudem hat die Promenade einen eigenen Charme.</p>
<p>Am Mittag kommt  Màtè mit seinem Boot Glatisant wieder aus der Einfahrt des Rhein au Rhone Kanal zur&#252;ck, da dieser wegen des Hochwassers des Doubs geschlossen ist.</p>
<p>So sind wir automatisch gezwungen einen sicheren Liegplatz bis zum Herbst  zu suchen, denn wir k&#246;nnen in den n&#228;chsten Tagen keinen besseren Hafen als St.Jean erreichen.</p>
<p>So verlaufen die Tage gem&#252;tlich bei sch&#246;nem Wetter. Kleine Fahrradtouren wechseln mit Bummel durch die Stadt ab. Aber auch W&#228;sche waschen und Streicharbeiten stehen auf unserem Programm. Nachdem wir am Montag, 13.8.2007, von der Hafenmeisterin einen sicheren Platz zugewiesen bekommen haben, machen wir uns mit der Bahn auf den Heimweg.</p>
<p>Zuvor haben wir noch Màtè und Emesè und ihrem Schiff Glatisant gewunken, die die Fahrt fortsetzen wollen. Wir hoffen Màtè bald in Frankfurt zu treffen. </p>
<p>Obwohl die Frau in Bahnb&#252;ro in St.Jean de Losne  sagt, es gebe keine Bahnkarten mehr, weil alle Z&#252;ge besetzt seien, fahren wir entsprechend unserer Streckenvorschl&#228;ge aus dem Internet nach Dijon und k&#246;nnen &#252;ber Stra&#223;bourg und Offenburg nach Hause fahren. </p>
<p>Viele Strecken der Bahn f&#252;hren am Kanal vorbei. Der Flu&#223; Doubs f&#252;hrt wirklich viel Wasser und wirkt in manchen Bereichen wie ein Wildwasserflu&#223;. </p>
<p>Gegen 22.30 Uhr sind wir in Hofheim und der Alltag hat uns wieder.</p>
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